07 Aug 2017

Ein bisschen verrückt

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Ein bisschen verrückt – ist nicht genug …

… so lautet das Motto des Künstlernetzwerks Wollie’s Holliewald, das im Auftrag des Festausschusses der Stadt Neukirchen am Samstagabend im Programm der 875 Jahrfeier in Neukirchen (Knüll) den Blauen Bock zurück auf die Bühne geholt hat. Eine fast vergessene (süd) hessische Fernsehshow, die 2017 ihr 60jähriges Jubiläum gehabt hätte, wäre sie noch auf Sendung. Dazu gehörte das Frankfurter Original (ok, in Mainz geboren…) Heinz Schenk.

Bürgermeister Klemens Olbrich wusste sich im Gespräch mit Jubiläumsmoderator Oli Materlik (Nightwash, Quatsch Comedy Club, Ottis Schlachthof) noch an Anneliese Rothenberger zu erinnern und er fand den Blauen Bock als Jugendlicher immer etwas langatmig. Das wird vielen so gegangen sein, die heut um die 60 sind. „Jetzt ist es Kult und ich begrüßte den einstimmigen Beschluss in der Stadtverordnetenversammlung das Jubiläum zu feiern und einen Festausschuss einzusetzen“, sprach das Stadtoberhaupt und feierte begeistert mit.

Interview mit Heinz Schenk Immitator Wolfgang Hüsch


Ein Ü-Wagen – wie das damals hieß – stand hinter dem Zelt und Martin Ammeling interviewte Heinz Schenk Immitator Wolfgang Hüsch, Stargast Patrick Lindner und Moderationskollege Harry Wijnvoord. Wer’s sehen will: www.hessenschau.de! 600.000 – oder fast 10 Prozent aller Hessen – waren also für einen kurzen Moment mit dabei, als Neukirchen mit viel Selbstironie, Spaß und vor allem verdammt viel guter Laune die eigene Vergangenheit und die des Blauen Bocks hochleben ließ.

Textquelle: http://www.nh24.de
Bilder Copyright by Rainer Sander / nh24

Musical und tiefe Stimmen


Schon zu Beginn hatte die Nordhessische Musical-Sängerin Cornelia Bardi (Nieste) aus dem Team von Wollie’s Holliewald das Publikum „aufgewärmt“ mit „Ich gehör nur mir“ (Elisabeth) und „Dir gehört mein Herz“ (Tarzan). Und Heinz Schenk? Sein würdiger Nachfolger überraschte als Sänger und mit ihm ging es ganz tief runter. Er imitierte Bill Ramsey und Louis Armstrong. „What a Wonderful World“ textete er kurzerhand um: „Neukirchen Knüll I love you…“

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