01 Mai 2020

Kölscher Humor trotz(t) Corona

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Clown Rudi und seine Künstlerkollegen statten Senioreneinrichtungen in Freienfels und Weilburg einen Besuch ab

WEINBACH-FREIENFELS/WEILBURG (bach). „Ejal wat kommt – jetz hammer erstemal eene wunnervolle Zit zesamme“: Am Mittwoch wurden die Gärten der beiden Seniorenheime „Haus Weiltal“ in Freienfels und „Weilburger Stift“ zu einem Ort der Freude und guten Laune. Denn Clown Rudi alias Ralf Ringsdorf aus Niedershausen hatte mit seinen Künstlerkollegen Cornelia Bardi aus Bingen und Wolfgang Hüsch sowie Techniker Oliver Lutz für die Bewohner der beiden Häuser und die Betreuer ein buntes musikalisch-komödiantisches Programm auf die Beine gestellt.
Und auf den Balkonen der beiden Häuser saßen die Frauen und Männer und freuten sich über diese Abwechslung in dem derzeit aufgrund der Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus so von der Außenwelt abgeschnittenen Alltag.

Und dass es dabei auch richtig „kölsch“ wurde, ist dem Umstand zu verdanken, dass die drei Künstler nicht nur in etlichen gemeinsamen Projekten zusammen arbeiten, sondern auch über die führende Karnevalsagentur Kölns „Alaaaf“ gebucht werden können.

Mit Wolfgang Hüsch kann man Clown Rudi unter anderem auch als „Heinzrüdiger und Rudi, Deutschland lustigstes Koch- und Kellner-Duo“ erleben, und Claudia Bardi ist nicht nur als singende Solistin mit einer Wahnsinnsstimme, sondern auch als freie Traurednerin, Moderatorin und Komikerin unterwegs. Und Clown Rudi ist seit 30 Jahren als Spitzenartist, Komiker, Stelzenläufer und Guinessbuch-Rekordträger bekannt. Das überwiegend musikalische Programm bereicherte er neben allerlei Komik auch mit Kunststücken.
Nächstenliebe ist uns das Wichtigste in dieser Zeit„, sagen die Künstler. Die Idee, Altenheime zu besuchen, kam Wolfgang Hüsch, der auch als Sozialarbeiter arbeitet: Er und seine Frau betreuten eine alte Dame – bis Corona kam und sie sie nicht mehr im Heim besuchen durften. Aber ein Auftritt vor dem Gebäude war möglich. Die wunderbare Resonanz hat dazu geführt, dass die Gruppe – wie Wolfgang Hüsch sagt – „nun schon 15 Heime hinter sich und noch 20 vor sich hat“. Ihnen allen gehe es als Künstler auch mit Wegfall der Auftritte nicht ganz so schlecht, und sie möchten gerne etwas zurückgeben.

In Weilburg war auch Bürgermeister Johannes Hanisch – mit Schutzmaske natürlich – anwesend. Hanisch bedankte sich mit den Worten: „Es war eine wundervolle Aktion mit einem tollen Unterhaltungs- und Gesangsprogramm. Die Botschaft: Abwechslung in den schwieriger gewordenen Alltag bringen und ein Lächeln auf die Gesichter zaubern, ist voll gelungen. Und auch den Pflegekräften soll damit Danke gesagt werden. Unseren älteren Mitmenschen rufe ich zu: Ihr seid nicht allein. Wir denken an euch und schützen euch.“

Quelle: https://www.mittelhessen.de/lokales/limburg-weilburg/weilburg/kolscher-humor-trotzt-corona_21590230

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